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Danach

  -  02.09.2010

Albert und die Kugel

Am Tag danach gähnt uns - Gregor und mich (Doris ist mit Sophia schon zu Hause in Wien) - eine Schule an, die vorgibt, eine wirkliche Schule zu sein. Sie kann uns aber nicht täuschen. Auch wenn der schwarze Vorhang vom Theater schon weg ist, auch wenn das Buffet schon abgebaut wurde, auch wenn niemand mehr am Infotisch sitzt und fasziniert das Kommen und Gehen der Sommerakademie-Belegschaft mitverfolgt, weil nämlich der Infotisch gar nicht mehr da ist...., dann ist trotzdem noch alles da. Ziemlich geballt und konzentriert. Und vor allem vollständig.

Wir haben viel in die Sommerakademie an Vorbereitung hineingesteckt. 
Und Ihr habt alle ganz viel für Euch selber mitgenommen, aber auch viel für uns da gelassen. Ein ziemlich fairer Deal wie wir meinen....


Ganz speziell war die Stimmung heuer. Ich bin befugt, das zu sagen, war es doch schon meine 24. Sommerakademie. Ups, diese Zahl verrät mir gerade, dass ich mein halbes Leben schon damit verbringe, Sommerakademien zu organisieren.... Also sehr speziell war sie, die Stimmung. Ganz ruhig, sehr angenehm. Wir mussten fast gar nix hinter Euch wegräumen. Zwei einsame Kostüme blieben im Dom im Berg zurück, was lächerlich wenig ist im Vergleich zu sonst. Und auch in der Schule reichte ein Karton, um alles aufzunehmen, was in den Garderoben zurückblieb. Lächerlich sehr wenig im Vergleich zu sonst...

Auch die Putzfrau Erika meinte anerkennend, dass es dieses Jahr danach ziemlich sehr ordentlich aussehe...

Der Security-Mensch im Dom im Berg hatte es am Samstag schon auf den Punkt gebracht. Er sagte, ohne dass ich ihn irgend etwas in diese Richtung gefragt hätte: "Es ist mir noch nie passiert im Dom im Berg, niemandem sagen zu müssen, dass hier Rauchverbot ist!"

Und jemand anderer, der das ausgelassene Tanzen nach der Aufführung sah und der Sommerakademie das erste Mal begegnete, meinte, wie angenehm und fein die Stimmung hier bei uns sei.

Ihr seid ziemlich sehr OK gewesen, Ihr Sommerakademie-Volk. Egal ob Raucher oder Nichtraucher.

In der Schule werden bald die Nachprüfungen sein. Ich bin mir sicher, dass alle armen Prüflinge bewußt oder unterbewußt etwas von Eurer Freude mitbekommen werden... Und die Lehrer auch.

Der Gregor hat in der dritten Woche fast nur mehr von 2011 gesprochen, von den Ideen, die er dafür schon hätte und so weiter. Und der Werner war, glaube ich, wirklich ein bißchen traurig, als wir uns von ihm verabschiedet haben. Jetzt ist er wieder ein ganz normaler Schulwart in einer ganz normalen Schule.

Aber, wie schon vorher gesagt, die Schule täuscht sich da. Und der Werner auch...

 

Wir winken Euch allen noch einmal ein "Ciao", "Tschüss" und auch ein "Baba".

2011 werden wir sehen, wen von Euch wir wieder begrüßen können.

Wir vier (und Axl und Werner) - und auch die ganz normale Schule... - sind jedenfalls wieder da!

Danke für Euer Dasein und alles Liebe!

Doris, Sophia, Gregor & Thomas
 (der den Text geschrieben hat)

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