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Die liebe Technik
- 21.11.2011
Ich liebe ja die Technik. Also alles, wirklich alles, was blink, piepst, funkelt, leuchtet, einen Chip, einen Prozessor, einen Motor, oder zumindest zwei Pedale hat und mir vorgaukelt meine Arbeit leichter für mich oder überhaupt an meiner statt zu machen. Die Technik liebt mich auch, seit Jahren bin ich von blinkenden, piepsenden, surrenden leuchtenden Dingen umgeben, die mir das Leben leichter machen ... sollten!
Ich liebe auch die Arbeit. Fad wäre einem ohne Arbeit. Langweilen müsste man sich ganz furchtbar und intellektuell abstumpfen würde man, hielte einen die liebe Arbeit nicht ständig mit neuen Herausforderungen auf Trab. Herausforderungen, wie etwa, als Rezeptionist in einem Hostel Reisenden einen günstigen Schlafplatz zu finden, ihnen mit Händen und Füßen, quasi pantomimisch alles mögliche zu erklären, weil sie keine der sieben Sprachen, die man spricht, auch nur annähernd verstehen, aber immerzu freundlich nicken.
Oder mit einem Schlag eine neue Bleibe für das Kindertheater, in welchem man arbeitet finden zu müssen, weil man sein 1000qm großes, liebevoll bis ins letzte Detail gestaltete Lokal wegen politischer Rochaden Anderer innerhalb von drei Monaten aufgeben muss und man den laufenden Betrieb, die Arbeitsplätze und die kreativen Errungenschaften aber retten will.
Auch das simple bearbeiten und schneiden von Filmen spät in der Nacht kann durch so manches Programm zur Herausforderung werden. Das ist gut denn bekanntlich wächst man an Herausforderungen.
Ich liebe auch die Zeit. Man kann sie gestalten, messen, verbringen, umstellen, vergehen oder durch die Finger rinnen lassen, ja sogar totschlagen. Doch sie bleibt nie stehen.
In den letzten Monaten ist mir einiges klar geworden.
Die Technik liebt mich auch. Das weiß ich genau. Denn was sich liebt das neckt sich.
Die Arbeit liebt mich auch. Sie verfolgt mich schließlich überall hin und deckt mich auch abends mit sich ein.
Nur mit der Zeit ist ´s so eine Sache. Die rennt mir ständig davon.
Somak Speed Dating
- 09.08.2011
Lern die Anderen kennen
Neben unserem Abendangebot kommen ja immer noch einige Veranstaltungen mehr oder minder spontan zustande.
Tragt also eure guten Ideen zum Infotisch, sodass das dort ansässige Infotischteam Euch helfen kann diese Ideen zu Promulgieren.
So getan hats der Udo mit folgender Idee:
Wie wärs denn mit einem Sommerakademie Speed Dating, damit man sich schneller kennen lernt.
Der nächstmögliche Termin wäre Mittwoch, der 10. August vor und/oder nach dem Presentation Corner. Interessenten mögen sich am Infotisch melden.
Alles was dann noch fehlt ist der Gong!!
Meine zehnte Sommerakademie
- 19.06.2010
Ganze neun Jahre Sommerakademie durfte ich jetzt schon miterleben und mitgestalten - das bedeutet etwa 1500 Sommerakademie-TeilnehmerInnen durch 3 Wochen zu begleiten, ungefähr 90 schöne, lustige, aufregende, erstaunliche, überwältigende und mitreissende Aufführungen zu sehen...
Außerdem hatte ich viel Gelegenheit dazu, Thomas in seinem Schaffen über die Schulter zu schauen, daraus zu lernen und schließlich ein paar Dinge selbst zu übernehmen...Die drei Wochen Graz im August wurden ein wichtiger Teil meines Lebens.
Doch eigentlich hat mein erster Kontakt mit der Sommerakademie schon weit früher, etwa vor 20 Jahren, stattgefunden. Nämlich im Stiegenhaus bei meinen Großeltern, wo jedes Jahr neue Fotos aufgehängt wurden, die meine Großmutter, Lotte, in Graz geschossen und meistens in kleinen selbstgebastelten Dunkelkammern - Abstellkammern oder Badezimmer, deren Lichtquellen mit Tüchern verhängt wurden, entwickelt hat. Meine Großmutter war fast von Anfang an bei der Sommerakademie - damals noch Sommerschule genannt - dabei und hat mir natürlich dementsprechend früh und viel davon erzählt und vorgeschwärmt. Eigentlich sehr naheliegend, dass ich dann auch mal mit meinen Großeltern nach Graz fuhr, um erst nur Schlussaufführungen anzuschauen und schließlich als Mitarbeiterin die gesamten drei Wochen dabei zu sein...
Meine Großmutter kommt mittlerweile nur noch zu den Schlussaufführungen, aber mein Grovater, Axl, kommt nach wie vor jedes Jahr für die letzte Woche um uns zu unterstützen und die Sommerakademie-Luft zu genießen.
2002 habe ich Gregor mit der Sommerakademie bekannt gemacht - oder die Sommerakademie mit Gregor... Thomas und Gregor haben sich quasi umgehend verbrüdert - und seit 2003 ist auch Gregor fixer Bestandteil des Teams.
Ich freu mich schon wieder auf lange Tage und Abende mit Thomas und Gregor, auf unser Lehrerteam, auf die neuen und alten Gesichter...UND darauf, dabeizusein, wie Gregors und meine Tochter Sophia Minami ihre erste Sommerakademie erlebt...
Zeitreisen
- 13.05.2010
Archivarbeiten im Hause Liebl
Langjährige Sommerakademieteilnehmer kennen sie, auch wenn sie sich in den letzten Jahren etwas rar gemacht hat. Die liebe Lotte Liebl. Viele Jahre ist sie, mit ihrer Kamera ausgerüstet in der Sommerakademie umhergezogen um möglichst viele Momente festzuhalten und auf Celluloid zu verewigen.
Bei fast zwei Jahrzehnten kommt da doch einiges an Material zusammen, wie Doris und Ich vor einigen Tagen in Steyr feststellten. Anfangs hatten wir nur die tolle Idee ein paar alte Aufnahmen zu digitalisieren, nachdem wir dann aber begonnen hatten Lottes Archiv zu sichten wurde schnell klar, dass die Sache aufwändiger würde, als erwartet. Zu viele Schmankerl fielen uns auf den ersten Blick auf und so beschlossen wir diese Schätze niemandem vorenthalten zu können.
Wir machen uns also in den nächsten Monaten daran, Kontaktkopien und Fotos zu digitalisieren und auszugsweise online zu stellen, um jedem Besucher der Homepage eine kleine Reise durch die Sommerakademiegeschichte zu ermöglichen.
Im übrigen seht ihr auf dem obigen Foto wie George Isherwood und András Kesckes 1991 ihre erste Torte erhielten. Diese war gleichzeitig die erste Torte, welche Sommerakademielehrern überreicht wurde. Seit dem bekommen Lehrer alle 5 Lehrjahre eine Torte. George hat in der Zwischenzeit noch drei Torten von uns bekommen und ist mit 23 Sommern in Graz der Dienstälteste Kursleiter.
In Fotos versinkend,
Gregor
Der OrgaBlog
- 06.01.2010
Interessantes aus Organisatorensicht
Das Sommerakademieorganisatorenleben ist ein Vielseitiges. Monate lang hat man mit vielen verschiedenen Leuten, ihren Wünschen, Anliegen, Problemen und Ärgernissen zu tun. Oft fallen einem dabei Dinge auf, die man vielleicht anderen Teilnehmern auch sagen sollte. Um dies zu erleichtern, damit so manche unnötige Massenmail zu sparen und dem einen oder anderen literarischen Ausbruch eines Organisatoren Platz zu geben gibts es nun diesen Blog.
Natürlich habt ihr die Möglichkeit alles, was hier geschrieben wurde, zu kommentieren und euch so auch untereinander ein bisschen abzusprechen. Zum Beispiel werden wir versuchen mögliche Fahrgemeinschaften über den Blog zu organisieren.
LG Gregor


